Warum REFUGIA entstand
Viele heimische Pflanzenarten werden seltener oder verschwinden. Nicht plötzlich, aber kontinuierlich. Ihre Lebensräume werden kleiner, intensiver genutzt, verändert. In Deutschland stehen über 30 % der heimischen Pflanzenarten auf der Roten Liste. Mit dem Rückgang der Pflanzen ging in den vergangenen Jahrzehnten auch Wissen verloren.
Gärten, Balkone, Höfe und urbane Grünflächen können Teil der Lösung sein – wenn wir gemeinsam lernen, wie. REFUGIA übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Praxis: Welche Arten passen wohin? Was brauchen sie? Wie etabliert man sie dauerhaft?
REFUGIA befähigt Gartenbesitzende, Kommunen und Bildungseinrichtungen, gefährdete heimische Pflanzenarten gezielt zu etablieren – fachlich begleitet und mit dokumentiertem Beitrag zum Artenschutz.
Wie REFUGIA arbeitet
Gefährdete heimische Pflanzenarten werden gezielt etabliert. Flächen werden zu REFUGIEN und ggf. Trittsteinbiotopen. Klein, aber wirksam.
Mit dem REFUGIA-Wissenspass wird Know-how über Conservation Gardening lebendig. Der Pass vereint Bildungsformate, die anschaulich aufeinander aufbauen.
Was entsteht, wird beobachtet und dokumentiert. Die Daten sollen zurückfließen in die Wissenschaft – und machen aus jedem Garten einen wertvollen Baustein im REFUGIA-Netzwerk.
Wer hinter REFUGIA steht
Dr. Peggy Seltmann
Gründerin & Geschäftsführerin REFUGIA gGmbH
Ich bin Vegetationsökologin – und finde Pflanzen immer wieder faszinierend. Nicht nur als Forschungsobjekte, sondern auch als Protagonisten: Arten mit eigenen Ansprüchen, Strategien und Geschichten.
Ich habe REFUGIA gegründet, um Naturschutz erlebbar zu machen und in die Breite zu tragen: in Gärten, Höfe, Schulen, Nachbarschaften. Die Lücke zwischen fachlichem Wissen und gelebter Praxis ist groß. Ich möchte sie verkleinern, gemeinsam mit Menschen, die ihren Garten bewusst gestalten wollen.
Die Arbeit von REFUGIA beginnt mit konkreten Fragen: Was haben Pflanzen uns zu sagen? Wie können wir ihnen wieder mehr Raum geben – im Garten und in unserer Aufmerksamkeit?
REFUGIA kooperiert bereits jetzt mit Institutionen aus Wissenschaft, Naturschutz, Gartenkultur und Bildung. Viele weitere Kooperationen sollen entstehen und das Projekt voranbringen. Weil wirksamer Artenschutz gemeinsames Handeln braucht.
KooperationspartnerInnen
Botanischer Garten der Universität Leipzig · Dr. Ingmar Staude: Spezielle Botanik & funktionelle Biodiversität der Universität Leipzig · Deutsche Gartenakademie · Deutsches Kleingärtnermuseum Leipzig
Ideeller Partner
Dr. Jens Wesenberg · Sammlungsmanager Herbarium Senckenbergianum · Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Kontakt & Impressum
REFUGIA gGmbH
Härtelstraße 15
04107 Leipzig
Geschäftsführerin: Dr. Peggy Seltmann
Registergericht: Amtsgericht Leipzig
Registernummer: HRB 45457